Kettenzug

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Moderator: afritz

RE: Kettenzug

Beitragvon seflue » Do 4. Sep 2008, 15:56

Naja, daß größtmögliche Sicherheit immer erstrebenswert ist, ist klar. Die ist ja darauf aus, daß einfach mal gar nix passiert. Die Haftungsfrage heißt aber "Wer ist verantwortlich, wenn etwas passiert?" Und da stellt sich für mich schlichtweg die Frage: Wer ist denn nun verantwortlich, wenn die grüne Baumschlinge oder der 3t-Schäkel bricht? Materialfehler? Für uns Slacker offensichtlich, aber die Frage ist, wie weist man nach, daß wirklich nur die zulässige Nennlast im Aufbau war? Und noch schwierigere Frage: Ich nehm ein Band vom laufenden Meter aus der Bandweberei, befestigt mit Linelocker. Das Ding fliegt jemandem um die Ohren ... -> Hier habe ich jetzt wirklich nur Pi x Fensterkreuz eine Nennlast angenommen. Hier brauchst du gar nix mit Nennlasten nachweisen, weil es schlichtweg keine Norm gibt. Und selbst wenn das Band woanders reißt als im Locker ... ich glaub nicht, daß sich die Gutachter der Versicherungen des Herstellers für so exotische Sachen wie Slacklineaufbauten interessieren und dort wirklich gründlich nach der Ursache forschen. Das wird dann heißen "zweckfremde Verwendung" und schwupps, ist der dran, der das Ding aufgebaut hat. Es sei denn, man läßt die ganze Schose explizit versichern. So werden das sicher einige Outdoor-Event-Anbieter machen, aber frag mich nicht, was das kostet, welche Versicherung sowas macht und was die als Randbedingungen fordern. Ich war noch auf keinem Slack-Event, aber soweit ich das bis jetzt verstanden hab, ist das Begehen der Leinen immer auf eigene Gefahr.
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RE: Kettenzug

Beitragvon stefan-1 » Do 4. Sep 2008, 19:38

Weiter in Rubrik 'Unfälle, Verletzungen, Sicherheit'....

MfG Stefan
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RE: Kettenzug

Beitragvon Scraatch » Mi 26. Aug 2009, 10:09

Hallo Yasmin,
ich weis nicht ob's noch aktuell ist - aber ich hätte die optimale Läsung für dein Problem:

Ich habe einen Brandneues Flaschenzugsystem zum testen bekommen (von Slackline Tools), damit habe ich letztens 85m alleine gespannt. Aufbauen schaffe ich locker unter einer halben Stunde - das spannen selbst ist in 5 Minuten erledigt. Ich war zuerst auch kurz davor einen Kettenflaschenzug zu kaufen, würde aber jedem davon abraten der nicht grad Längen jenseits der 100m spannt oder extrem schwere Bänder verwendet.

- weniger Gewicht
- schnellerer Aufbau
- einfacher zu bedienen
- Flachenzug ist billiger (wenn man es mit einem Marken Kettenzug vergleicht)

Kurze Funktionsbeschreibung zu den Bildern:

==> 2 doppelrollen + eine Querliegende Umlenkrolle
==> edelrid Eddy Sicherungsgerät (dosiertes entspannen möglich!)
==> Umlenkrolle mit Seilklemme
==> Line Ende (am besten noch per Ankerstich eine Zughilfe verwenden - mehr power und weniger schmerzen in den Händen beim spannen ;)

- Kräfteverhältnis 15:1
- Gesamtbruchlast des Systems bei ca. 2800kn

Anhand der Umlenkrolle mit Seilklemme kann man einfach den "Zugpunkt" nach vorne schieben und weiter spannen ohne irgendwas umhängen zu müssen.

Da sich das ganze noch um einen Prototypen handelt ist der Preis noch eine reine Schätzung - wird aber zwischen 260 - 320€ liegen denke ich. (wirklich nur eine Schätzung!)
Eintelteile findest du bereits auf der Homepage: http://slackline-tools.de/Einzelteile.html bzw. http://www.edelrid.de/index.php?option=com_content&task=view&id=284&Itemid=371

Falls noch fragen zu dem Systems hast kannst du mir auch gerne eine Mail schreiben :)

Grüße,
Walter

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Re: Kettenzug

Beitragvon nils » Di 28. Sep 2010, 15:47

hab einen Hebelkettenzug 6m kette...?
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