Fixpunkte beim Longlinen

Wie bewegt man sich am nettesten / schönsten / einfachsten fort auf der Line

Moderator: sobek

Fixpunkte beim Longlinen

Beitragvon gugi » So 13. Jul 2008, 21:46

Hallo miteinander,

Ich hab mal eine Frage:
Auf was konzentriert ihr euch, wenn ihr auf einer Longline steht?
Aufs Ende der Line oder sucht ihr euch einen Fixpunkt kurz vor euch auf der Line?
Oder gibts da noch ganz andere Methoden?

Schon mal danke im Voraus :)

Lg, Peter
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RE: Fixpunkte beim Longlinen

Beitragvon Burny » So 13. Jul 2008, 22:26

also ich schau in etwa 10m vor mich auf den boden (damien cooksey übrigens auch), das variiert aber auch je nach höhe der line. die 10m gelten für etwa 2m hohe lines.
wichtig denke ich ist der winkel. der hängt wahrscheinlich aber von der person ab. am do habe ich da auch mitm bernie drüber gesprochen. der war wie ich der meinung, dass das auch von der gewohnheit abhängt. wenn eine person im täglichen leben im wahrsten sinne des wortes hochnäsig ist, wird sie auf der line auch am besten zu recht kommen, wenn die etwas nach oben schaut. du solltest also mal drauf achten, was bei die natürliche kopfstellung ist. in der kommt dein gleichgewichtssinn am besten zurecht.

greetz
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RE: Fixpunkte beim Longlinen

Beitragvon vagabond » Mo 14. Jul 2008, 10:56

Gänseblümchen, ein paar Meter vor mir am Boden ;-) Alternativ dazu Löwenzahn, oder Laub, Hauptsache ich kann meine Augen an irgend etwas festhalten. Ab ca 30m hab ich Probleme damit den Fixpunkt direkt anzustarren, vermutlich bin ich da einfach zu blind. Und bei längeren Lines über Wasser hab ich dann das Problem, dass es im Wasser einfach nix fixes gibt...

Bei Longlines hab ich dann das Problem, dass ich zuwenig blinzle, damit meine Kontaktlinsen austrocknen und beim wieder blinzeln verrutschen, dann ist nix mehr mit Punkt fixieren und ich steige dann meistens ungewollt ab...

lg
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RE: Fixpunkte beim Longlinen

Beitragvon bernd » Mo 14. Jul 2008, 11:05

[quote]Bei Longlines hab ich dann das Problem, dass ich zuwenig blinzle, damit meine Kontaktlinsen austrocknen und beim wieder blinzeln verrutschen, dann ist nix mehr mit Punkt fixieren und ich steige dann meistens ungewollt ab... [/quote]

das hab ich leider auch schon feststellen müssen, muss mich dann extra aufs Blinzeln konzentrieren.
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RE: Fixpunkte beim Longlinen

Beitragvon Burny » Mo 14. Jul 2008, 12:07

vagabond - 2008-07-14 10:56 AM

Gänseblümchen, ein paar Meter vor mir am Boden ;-) Alternativ dazu Löwenzahn, oder Laub, Hauptsache ich kann meine Augen an irgend etwas festhalten. Ab ca 30m hab ich Probleme damit den Fixpunkt direkt anzustarren, vermutlich bin ich da einfach zu blind. Und bei längeren Lines über Wasser hab ich dann das Problem, dass es im Wasser einfach nix fixes gibt...

ich hab auhc ganz gerne was, das ich fixieren kann. auf längeren wasserlines schaue ich dann doch meiner gewohnheit entgegen auf den fixpunkt (der ist dann auch ruhig...). bei längeren highlines hab ich angefangen auf die tapes zu schauen. damit komm ich allerdings nicht so gut zurecht.

greetz
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RE: Fixpunkte beim Longlinen

Beitragvon gugi » Mo 14. Jul 2008, 15:29

Also viele von euch wechseln dann beim Gehen auf der Longline immer wieder den Punkt den sie fixieren.
Da muss ich mal schauen ob ich mir das angewöhnen kann. Bisher hab ich immer aufs Ende der Line geschaut. Bis zu 30 Meter hat das
auch wunderbar funktioniert. Aber bei längeren Lines funktionierts dann nicht mehr.

Danke für die Tipps,
Peter
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RE: Fixpunkte beim Longlinen

Beitragvon lukas » Mo 14. Jul 2008, 23:20

hey peter
bist ja voll dabei.. super!

wie da berni scho gsagt hat.. aber ich persönlich schau auch mancham ganz gern auf die LINE!.. die wackelt zwar.. aber man kann schneller die bewegungen der line erfassen, wenn man den hintergrund im blick behält..

also auf die line schauen, aber peripher alles drum herum wahrnehmen..
mit der technick gelingt es mir zuweilen sogar bei wasserlines, das wasser auszublenden..

probier einfach mal aus , was dir so taugt.. siehst dann am besten was für dich das richtige is..


zum fixpunktwechsel.. darum wirste nich drum kommen.. bei 100 m wirds wohl spätersten schwer den fixpunkt noch deutlich zu erkennen, oder sich gar daran zu orientieren..
freu mich scho auf baldiges gemeinsames slacken...
greetz
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RE: Fixpunkte beim Longlinen

Beitragvon Sebastian » Di 15. Jul 2008, 13:05

Hi,
so wie es hier ausschaut bin ich recht alleine mit meiner Technik, aber ich schaue immer von Anfang an auf den Fixpunkt. Bei längeren Sachen um die 100 m fixiere ich dann halt keinen wirklichen "Punkt" sondern eine kleine "Fläche" am Fixpunkt. Und wenn ich einen Kettenzug oder einen großen Schäkel o.ä. drinhabe schaue ich auf den. Wenn ich dann nah am Fixpunkt bin (ab ca. 7 - 10 m) wechsel ich meinen Fixpunkt gegen einen höheren (Astloch, markantes Rindenstück...) ein.
Bei Highlines mach ich es übrigens genauso...

Grüße, Sebastian
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RE: Fixpunkte beim Longlinen

Beitragvon Bernie » Di 15. Jul 2008, 14:44

Hi,

ich schau bei langen Lines (und auch beim Springen meistens) auf den Boden vor mir.
Wie Burny schon beschrieben hat gibts die Theorie daß es man besten ist den Kopf weder extra hoch noch extra niedrig zu halten, damit das Gleichgewichtsorgan in "normaler" Achse steht weils da am besten funktioniert.

Bin auch etwas kurzsichtig, drum tu ich mir bei langen Lines auch schwer einen Fixpunkt am Fixpunkt zu suchen, was mir auf Highlines auch schon Probleme gemacht hat.

LG,
Bernie

@Gugi: gibst ja ganz schön Gas! Aber wenn man mit Nils, Lukas, Burny & Co. unterwegs ist bleibt wohl nix anderes übrig. ;)
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RE: Fixpunkte beim Longlinen

Beitragvon gugi » Do 17. Jul 2008, 22:16

Bernie - 2008-07-15 2:44 PM

Hi,

ich schau bei langen Lines (und auch beim Springen meistens) auf den Boden vor mir.
Wie Burny schon beschrieben hat gibts die Theorie daß es man besten ist den Kopf weder extra hoch noch extra niedrig zu halten, damit das Gleichgewichtsorgan in "normaler" Achse steht weils da am besten funktioniert.

Bin auch etwas kurzsichtig, drum tu ich mir bei langen Lines auch schwer einen Fixpunkt am Fixpunkt zu suchen, was mir auf Highlines auch schon Probleme gemacht hat.

LG,
Bernie

@Gugi: gibst ja ganz schön Gas! Aber wenn man mit Nils, Lukas, Burny & Co. unterwegs ist bleibt wohl nix anderes übrig. ;)


Stimmt schon was du sagst. Zur Zeit könnt ich die ganze Zeit Slacken. Egal wann und wo. Ich glaub aber auch, dass wenn ich nicht mit den Nils, Lukas, Burny und so slacken würde, ich nie so große Fortschritte machen würde. Es is watscheins einfach so, dass ich mir viel von ihnen abschauen kann und bestimmte Dinge dann auch einfach gleich richtig mache.
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